RustFS-Installation mit einem einzelnen Knoten und mehreren Datenträgern

Installieren Sie RustFS auf einem einzelnen Server und verteilen Sie die Daten auf mehrere Datenträger.

Im Modus mit einem einzelnen Knoten und mehreren Datenträgern (SNMD) verteilt ein Server die Daten auf mehrere Datenträger. Jedes Objekt wird in K Datenshards und M Paritätsshards aufgeteilt (Erasure Coding). Der Ausfall von bis zu M Datenträgern führt daher nicht zu Datenverlust.

SNMD eignet sich für mittlere, nicht kritische Arbeitslasten. Die Bereitstellung kann bis zu M Datenträger verlieren, ohne dass Daten verloren gehen. Fällt jedoch der gesamte Server aus oder sind mehr als M Datenträger beschädigt, gehen die Daten verloren. Sichern Sie wichtige Daten. Für Fehlertoleranz auf Knotenebene verwenden Sie MNMD.

Topologie und Planung

BereitstellungsarchitekturServer Node → Disk1; Server Node → Disk2; Server Node → Disk3; Server Node → Disk4Server NodeDisk1Disk2Disk3Disk4Verbindung
  • 1 Server mit mehreren Datenträgern (dieses Beispiel verwendet 4 Datenträger, eingehängt unter /data/rustfs0 bis /data/rustfs3).
  • Erasure Coding verteilt Daten- und Paritätsshards auf die Datenträger. Die Fehlertoleranz beschränkt sich auf Datenträgerausfälle innerhalb des einzelnen Knotens.
  • Formatieren Sie jeden Datenträger mit XFS und hängen Sie ihn getrennt ein (zum Beispiel mit den Labels RUSTFS0 – RUSTFS3), wie auf der Seite zu den Voraussetzungen beschrieben.
  • Prüfen Sie für Produktionsbereitstellungen zusätzlich die Checklisten vor der Installation.

Voraussetzungen und Diensteinrichtung

Schließen Sie die gemeinsamen Voraussetzungen und die Diensteinrichtung ab — Betriebssystem, Firewall, Zeitsynchronisation, Formatierung der Datenträger, Dienstbenutzer, Herunterladen der Binärdatei und systemd-Unit — und fahren Sie anschließend unten fort.

Umgebungsvariablen konfigurieren

  1. Legen Sie die Konfigurationsdatei an. RUSTFS_VOLUMES zählt die vier Einhängepunkte der Datenträger mit einer Brace-Expansion (geschweifte Klammern) auf:
/etc/default/rustfs
# Use a unique access key and a strong, random secret (e.g. openssl rand -base64 24)
RUSTFS_ACCESS_KEY=<your-access-key>
RUSTFS_SECRET_KEY=<your-secret-key>
RUSTFS_VOLUMES="/data/rustfs{0...3}"
RUSTFS_ADDRESS=":9000"
RUSTFS_CONSOLE_ENABLE=true
RUSTFS_CONSOLE_ADDRESS=":9001"
RUSTFS_OBS_LOGGER_LEVEL=error
RUSTFS_OBS_LOG_DIRECTORY="/var/log/rustfs/"
  1. Legen Sie die Verzeichnisse für Speicher und Logs an:
sudo mkdir -p /data/rustfs{0..3} /var/log/rustfs /opt/tls
sudo chmod -R 750 /data/rustfs* /var/log/rustfs

Dienst starten und prüfen

  1. Starten Sie den Dienst und aktivieren Sie den Start beim Systemstart:
sudo systemctl enable --now rustfs
  1. Prüfen Sie den Status des Dienstes:
systemctl status rustfs
  1. Prüfen Sie den Port des Dienstes:
netstat -ntpl
  1. Sehen Sie sich die Logdateien an:
tail -f /var/log/rustfs/rustfs*.log
  1. Öffnen Sie die Console (Weboberfläche): Geben Sie im Browser die IP-Adresse des Servers und den Console-Port (Standard 9001) ein. Sie sollten Folgendes sehen:

Console

Nächste Schritte

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